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Die Verlorene

Songtitel

Valerie June: "Twined and twisted"

Interesse

Frieda Keller. Eine junge Thurgauerin, die 1904 ihren Sohn umbringt. Wie ist das möglich? Ich habe mich während meiner Recherchen Frieda Keller so nah gefühlt, dass ich ihre Not, ihre Verzweiflung und ihre vollständige Auswegslosigkeit nachempfand. Nicht weniger stark empfand ich die damalige Gesellschaftsordnung mit ihrem über allem stehenden männlichen Prinzip - ein Joch, unter dem nicht selten auch Männer leiden. Anhand der Geschichte der Frieda Keller tritt die schiere Unmöglichkeit einer Gesellschaft, die auf Unrecht basiert, zutage.
Mit einer speziell für dieses Buch geschaffenen Sprache lasse ich Friedas Leben verkargen.

Stimmen

  • "Der Roman ist eine Geschichtslektion zur Rechtlosigkeit der Frauen, wie ich sie noch nie gelesen habe." (Margrit Schaller, Kulturpur 2025)

  • "Die Verlorene packt und erschreckt" (Luzia Stettler, SRF)

  • "Spannend und aufwühlend geschrieben" (Züri West)

  • "Professionell recherchiert und genial erzählt" (Regula Zellweger, Affolter Anzeiger)

  • "In «Die Verlorene» erzählt Michèle Minelli die gut dokumentierte Geschichte einer jungen Thurgauerin, die 1904 zum Tod verurteilt wurde. Der Zürcher Schriftstellerin ist ein faszinierender historischer Roman gelungen, der auch den gesellschaftlichen Hintergrund schildert." (Markus Ganz, Books)

  • "Fesselnd" (Dr. iur. Peter Kreis, Schweizerische Juristen-Zeitung)

  • "Erschreckend" (Schweizer Illustrierte)

  • "Das Ausgeliefertsein, die Hilflosigkeit dieser Einzelnen einer unbarmherzigen Bürokratie gegenüber wird von der Autorin auf bewegende und doch gänzlich unsintimentale Weise dargestellt. Packend." (Monika Melchert, Sächsische Zeitung)

  • "Ganz happig! Der Leser ist gefordert. Die Sprache und die Bilder sind exzellent, wie immer vorbildlich." (Dr. Peter M., Leser)

  • "Lese mit Erschütterung." (Patricia V., Leserin)

  • "Eindrücklich." (Marcel S., Leser)

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